Gedanken von mir
 


Im Kreuz ist Heil

Zum Kreuzzeichen

Eigenartig: Schauen wir in unsere Zimmer, dann hängen dort weder Krippen noch Osterkerzen.
Wir vermissen auch weiße Tauben, die uns an den Heiligen Geist erinnern.
Nicht einmal ein Fisch, das alte Erkennungszeichen der Christen, hängt an der Wand.
An unseren Wänden hängt ein Kreuz, ein Folterinstrument,
Zeichen des Todes doch für uns das Zeichen des Heiles.
Ein Symbol der Dunkelheit ist Zeichen des Heiles, denn es erinnert uns an das Licht,
das in allem Dunkel ist.

Machen wir nun das Kreuz bewusst langsam:

Wir berühren unseren Kopf - unser Denken,

unseren Bauch - unser Fühlen,

unsere Schultern - unser Handeln.

Wir verbinden Himmeln und Erde und umfassen unsere ganze Welt.


Übertrag zu Joh 20,24-31

Besonders die Kar- und Osterwoche sind geprägt von den zwei Seiten des Lebens: Das Kreuz auf der einen Seite, die Osterkerze auf der anderen Seite

Das Kreuz steht für dunklen Seiten des Lebens

- Trauer, Leid, Schmerz
- Schuld und Sünde
- Klage
- Tiefpunkte

Die Osterkerze steht für die hellen Seiten

- Jubel
- Freude
- Vergebung
- Höhepunkte

Beides gehört zu Leben, wir wollen es jetzt einholen:
Wo erlebe ich Helligkeit oder Dunkelheit?

An den Wundmalen erkennt Thomas: Jesus ist es, der vor ihm steht.
Ostern ist die Erfahrung:
Im Leid, in der Hoffnungslosigkeit, im Tod zeigt sich Gott als der, der am Leben der Menschen teilnimmt.
Tiefen und Höhen wechseln nicht ab, sondern in den Tiefen des Lebens entdecken wir Gott, der uns zum Glück führt.